BER-Historie

Am 5. September 2006, erfolgte in Schönefeld (Dahme-Spreewald) der erste Spatenstich zum Bau des neuen Hauptstadtflughafens, der damals noch Berlin Brandenburg International – BBI – heißen sollte.

Der steinige Weg zum Hauptstadtflughafen

(BER-Historie ist noch nicht vollständig, Hinweise werden gerne entgegengenommen!)
 

Januar 1992: Beginn der Planungen für den Flughafen mit dem Projektnamen „Berlin Brandenburg International“, kurz: BBI. Viele Fachleute hatten für Sperenberg 70 Kilometer südlich von Berlin plädiert. Die Abkürzung war allerdings schon lange an einen indischen Flughafen vergeben und wurde später in BER geändert. Weiterlesen

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Grüne diskutieren Ausbaustopp des BER

Quelle://www.neues-deutschland.de/artikel/1129691.berlin-gruene-diskutieren-ausbaustopp-des-ber.htm

Ökopartei will auf Parteitag beschließen, dass der Flugverkehr in Berlin nicht endlos weiter wachsen soll

(Anm.Red.) Endlich wir mal darüber nachgedacht!

Mit den Neuen kommt aber auch noch einmal neuer Schwung in die klimaschutzpolitische Debatte bei den Grünen selbst: Für den Parteitag liegt ein Antrag vor, in dem ein Stopp des Ausbaus des Großflughafens BER nach seiner möglichen Eröffnung im kommenden Oktober 2020 gefordert wird. Die Grünen, noch leicht traumatisiert von Veggieday-Debatten, schränken aber gleich ein. »Wir wollen natürlich, dass die Leute mobil bleiben, aber wir wollen nicht, dass der Flugverkehr endlos wächst«, sagt die Landeschefin Nina Stahr.

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Das gute Geschäft mit dem reinen Gewissen

Quelle: https://www.spiegel.de/wirtschaft/co2-ausgleich-fuers-klima-das-geschaeft-mit-dem-reinen-gewissen-a-1299545.html

Klima-Kompensation fürs Fliegen

Das gute Geschäft mit dem reinen Gewissen

Langstreckenflüge, Kreuzfahrten, Fleischkonsum: Wer viel CO2 ausstößt, kann das mit Geld kompensieren. Die Umsätze von Anbietern wie Atmosfair oder Primaklima steigen – aber helfen die Zahlungen der Umwelt?

Von Claus HeckingMittwoch, 04.12.2019   07:47 Uhr

Bei Atmosfair spüren sie den Greta-Effekt: und zwar in der Kasse. Deutschlands führender Anbieter für Klimakompensation wird 2019 mehr Geld einnehmen als je zuvor. Schon vor dem Weihnachts- und Jahresendgeschäft liege man bei den Ausgleichszahlungen über dem Vorjahreserlös von 9,75 Millionen Euro, sagte eine Atmosfair-Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa. Und auch die Konkurrenz vermeldet Rekorderträge. Bei myclimate wurde im ersten Halbjahr allein über den Klimarechner auf der Website fast viermal mehr CO2 wettgemacht als 2018. Und bei Primaklima aus Bergisch Gladbach sind die Erträge um rund 150 Prozent hochgeschossen.

Für die Anbieter sind das gewaltige Schritte. Dem Weltklima helfen diese Zahlungen aber nur marginal. Dafür sind sie viel zu gering. 23 Euro je Tonne Kohlendioxid zahlen Endkunden bei Atmosfair. Rechnet man das auf die Gesamterlöse des Anbieters um, haben die Kunden des Marktführers weniger als 450.000 Tonnen CO2 kompensiert. Der von Deutschland ausgehende Luftverkehr verursacht aber rund 70-mal so viel CO2: mehr als 31 Millionen Tonnen.

Höchstens ein niedriger einstelliger Prozentsatz der Deutschen gleicht seinen persönlichen Treibhausgasausstoß aus. Trotz Greta, trotz der „Fridays for Future“-Proteste, trotz des schlechten Gewissens, das immer mehr Menschen gerade beim Fliegen haben.

„Es gibt zwei grundlegende Hindernisse beim Kompensieren über diese Portale“, sagt Jakob Graichen, Klimaschutzexperte des Öko-Instituts. „Erstens ist es nicht bequem: man muss sich erst einmal durch diese CO2-Rechner klicken. Und zweitens ist es relativ teuer.“

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Umweltminister Höfken verweigert Aufklärung von Gesundheitsgefahren

Presse Mitteilung der Initiative Klima-, Umwelt- und Lärmschutz im Luftverkehr e.V.

Ultrafeinstaub – Grüne Umweltministerin Höfken verweigert Aufklärung von Gesundheitsgefahren 

Die Initiative Klima-, Umwelt- und Lärmschutz im Luftverkehr e.V. („IKUL“) hat am 27. November 2019 eine Untätigkeitsbeschwerde gegen die rheinland-pfälzische Umweltministerin Höfken erhoben. Der Ministerin wird vorgeworfen, pflichtwidrig Messungen von gesundheitsgefährdenden Ultrafeinstäuben, die vom Flugverkehr des Frankfurter Flughafens ausgehen, unter Verletzung des Vorsorgeprinzips zu verweigern. Sie stellt sich damit auch gegen die Mainzer Umweltdezernentin Katrin Eder und die Bundestagsabgeordnete Tabea Rößner, ebenfalls BÜNDINS 90/DIE GRÜNEN, die vehement Messungen von Ultrafeinstaub in RLP fordern.

Ultrafeinstaubpartikel („UFPs“) entstehen in großen Mengen bei der Verbrennung von Kerosin und gelten als Verursacher lebensbedrohlicher Erkrankungen bis hin zu Schlaganfällen und Hirntumoren. Messungen hessischer Behörden haben inzwischen bestätigt, dass vom Flugbetrieb des Frankfurter Flughafens massive UFP- Emissionen verursacht werden.

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Am Flughafen BER wird erneut Geld benötigt

Kaum wurde die BER-Eröffnung verkündet wird jetzt bekannt, dass die Flughafengesellschaft FBB nun weitere 300 000 Euro benötigt.

Das Monster benötigt endlich einen finanziellen und baulichen Deckel!

https://www.n-tv.de/wirtschaft/BER-benoetigt-weitere-Millionen-article21429293.html

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Umdenken jetzt!

Das Umweltbundesamt fordert ein Nachtflugverbot von 22 bis 6 Uhr und
Klimaschützer von „Am Boden bleiben“ fordern die Wende beim Luftverkehr.

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„Olaf Scholz (SPD) will politisches Engagement von Vereinen bestrafen.“

Hallo zusammen!

Ich möchte mal auf folgenden Artikel aus der WELT aufmerksam machen.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article203732236/Steuern-Olaf-Scholz-will-politisches-Engagement-von-Vereinen-bestrafen.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web&fbclid=IwAR2HXlqICrG-2Xf_TRr9oUgM18YXS2_vhv7FY2yCHXQzOwEbcss6A726y-s


„ In dem Entwurf heißt es, Vereine würden „auch dann noch“ steuerlich begünstigt, „wenn eine gemeinnützige Tätigkeit mit politischen Mitteln begleitet wird“. Vereine dürfen sich also auch künftig politisch äußern, aber nur, wenn es ihrem Vereinszweck dient. Die Absicht, politische Parteien oder die Willensbildung zu beeinflussen, müsse dabei „weit in den Hintergrund“ treten.“


O. k.! Alle Vereine gegen die Lärm- und Schadstoff-Belastungen durch Flughäfen verlieren dann wohl künftig die Gemeinnützigkeit. Denn natürlich wollen sie alle die politische Willensbildung dahingehend beeinflussen, dass die Politik mit ihren Entscheidungen zum Luftverkehr den Menschen die Gesundheit erhält bzw. sie da verbessert, wo sie schlecht ist.


Dazu noch ein neues Planungsrecht ohne ein Einwendungsrecht der Bürger, Schläge gegen das Verbandsklage-Recht und jetzt noch die finanzielle Abstrafung der ganz normalen Bürgervereine, die sich gegen eventuellen Infrastruktur-Planungswahnsinn rein auf Kosten und zu Lasten der einfachen Menschen und kleinen Leute engagieren!
Obrigkeitsstaat, ick hör‘ Dir trapsen! Tschüss Demokratie – Hallo Unterdrückung!!!

Viele freundliche Grüße!

Sigrid Zentgraf-Gerlach

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BER: Gutachten des Parlamentarischen Beratungsdienstes zu TÜV-Berichten durchkreuzt Geheimhaltungspläne der Staatskanzlei

Pressemitteilung | Grüne Fraktion Brandenburg

(Nr. 112) Zum Streit um die Veröffentlichung eines Berichtes des TÜV Rheinland zur Prüfung sicherheitstechnischer Gebäudeausrüstungen im künftigen Flughafen BER hat nun der Parlamentarische Beratungsdienst des Brandenburger Landtags eine Expertise veröffentlicht. Demnach ist das Dokument mit dem Geheimhaltungsgrad „Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch“ einzustufen.

Informationen über vor Inbetriebnahme festgestellte Mängel an der sicherheitstechnischen Gebäudeausrüstung des Fluggastterminals des BER und Zeitpläne für die Fertigstellung und Prüfung dieser Anlagen sowie die etwaigen Auswirkungen auf den Eröffnungstermin sind demnach aber nicht geheimhaltungsbedürftig. Folglich könnten sie in öffentlicher Sitzung des Ausschusses beraten werden. Zuständig für die Einstufung sei zudem der zuständige Ausschuss des Landtages und nicht die Landesregierung. Der Parlamentarische Beratungsdienst widerspricht damit der Auffassung der Staatskanzlei, welche die Berichte als vertraulich eingestuft hatte. Sie hätten damit nur in nichtöffentlicher Sitzung behandelt werden dürfen. Dazu sagt der Vorsitzende der Fraktion von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Axel Vogel, der Mitglied im S-BER ist:

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„Jahreskongress der Airline-Bosse tagt diesmal in Berlin (Airline-Bosse fliegen in Berlin ein)

Die International Air Transport Association (IATA):

„Die IATA teilte dem Tagesspiegel mit, man habe Berlin als „auf vielen Ebenen wichtige Metropole“ gewählt, weil man erwarte, dass der Standort ein „starkes und internationales Drehkreuz“ werde, sobald der BER eröffnet hat – mit positiven Auswirkungen für Bevölkerung und die Wirtschaft.“

Die IATA will gegen den Willen der Bevölkerung ein internationales Drehkreuz in eines der am dichtesten besiedelten Gebiete sowie seinen Wäldern, zahlreichen Seen und Naturschutzgebieten erzwingen. Die Wälder mit ihren natürlichen CO2-Speichern sind gerade in der heutigen Zeit unverzichtbar. Ein ständiger Ausbau wird schwere Folgen für unserer Klima nach sich ziehen. Es werden uns mehr und mehr Flächen zum Wohnen entzogen, auch der Lärm wird die Menschen in den Erholungsorte schädigen.

Schneller, höher, weiter“ kann heutzutage keine zielführende Antwort auf unsere bedrohte Erde sein!

Wir sagen nein zu den BER-Ausbauplänen mit dem jetzigen Stand der Flugverkehrstechnik und seiner Infrastruktur!

Quelle: https://m.tagesspiegel.de/berlin/trotz-ber-und-air-berlin-jahreskongress-der-airline-bosse-tagt-diesmal-in-berlin/25241972.html

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Der Gerichtstermin beim Oberverwaltungsgericht zum BER-Masterplan steht fest

Liebe Mitstreiterinnen, liebe Mitstreiter, liebe Interessierte,

am 16.11.2019 gab es eine sehr wichtigen Info:

Der Verhandlungstermin steht: Anfang 2020 beschäftigt der BER-Masterplan das Oberverwaltungsgericht

Vom 20. bis zum 23. Januar 2020 will sich das Gericht inhaltlich mit der Klage beschäftigen.

Nehmen Sie sich bitte für diese Verhandlungstermine Zeit. Es geht um Ihre Zukunft!

Erinnern wir uns an die Randnotizen des Bundesverwaltungsgerichtes in der Urteilsbegründung zum Planfeststellungsbeschluss beim Standort Schönefeld von 2006.

Siehe:

https://www.bverwg.de/160306U4A1078.04.0

Urteil vom 16.03.2006 – BVerwG 4 A 1078.04

Randnotitzen des Bundesverwaltungsgerichtes zum Planfeststellungsbeschluß am Standort Schönefeld

„277 Die Planfeststellungsbehörde mutet mithin einer Vielzahl von Lärmbetroffenen Opfer bis an die Grenze des rechtlich Hinnehmbaren zu……………..“

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„Der BER-Ausbau-Masterplan muss gestoppt werden“

Interview mit Ortwin Baier

“ Nach 16 Jahren als Bürgermeister zieht Ortwin Baier (SPD) eine Bilanz. Im Interview spricht der 62-Jährige über Intrigen in der Kommunalpolitik von Blankenfelde-Mahlow, seine neue Rolle im Landtag und den Kampf gegen den Flughafen BER, den er im Sonderausschuss fortsetzen will.“

„Mindestens genauso prägend für Ihre Amtszeit war der Großflughafen BER. Wie viel Raum nimmt der in Ihrer Erinnerung ein?“

„Einen ganz großen natürlich. Er hat viel Zeit und Kraft gekostet, weil wir ihn immer begleiten mussten. Und er wird die Gemeinde auch noch lange beschäftigen. Sie klagt ja gerade gegen den BER-Ausbau-Masterplan, und das wird wegweisend werden. Der Flughafen hat mit dem Planfeststellungsbeschluss damals nur eine Genehmigung von jährlich 34 Millionen Passagiere für den ungeeigneten BER-Standort in Schönefeld bekommen. Jetzt sind die Gesellschafter aber dabei, die Infrastruktur für die Abwicklung von jährlich 58 Millionen Passagieren auszubauen. Wenn das durchkommt, ist eine dritte Startbahn nicht zu verhindern. Dagegen müssen die Schutzgemeinschaft der Umlandgemeinden, der BVBB und die anderen flughafenkritischen Initiativen und Vereine alle Register ziehen.“

„Gehen Sie davon aus, dass Tegel offen bleiben wird?“

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